Projektentwicklung

Der Windenergiestandort Aineck wurde von salzachwind erneuerbare energie GmbH wie viele andere alpine Gunstlagen zur Windenergienutzung im Rahmen ihrer meteorologischen und geländemorphologischen Analyse des Alpenhauptkamms identifiziert. Die Projektenwicklung begann mit einem Standortvertrag im September 2002, gefolgt von einer intensiven Diskussion in der Standortgemeinde St.Margarethen.

Aineck: Ansicht von Unternberg

Beschlussfassung der raumordnungsrechtlichen Einzelgenehmigung für 3 Windräder In der Gemeindevertretungssitzung am 11.03.2003.

Die Bezirkshauptmannschaft Tamsweg hat mit Bescheid vom 02.06.2003 die aufsichtsbehördliche Genehmigung versagt.

Am 13.6.2003 wird die Samsonwind erneuerbare Energie GmbH als Betreiberfirma für den Samon Windpark Aineck von Gesellschaftern aus dem Lungau und der Projektentwicklungsfirma Salzachwind erneuerbare Energie GmbH gegründet.

Die Gemeindevertretung hat sich in ihrer Sitzung am 23.06.2003 mit dem negativen Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg auseinander gesetzt und beschlossen, gegen den Bescheid zu berufen.

Das Amt der Salzburger Landesregierung, Abt. 7 (Örtliche Raumplanung) hat mit Bescheid vom 11.11.2003 die Berufung der Gemeinde als berechtigt angesehen, jedoch auch dem Beschluss der Gemeindevertretung auf Grund gewisser Mangelhaftigkeiten die aufsichtsbehördliche Genehmigung versagt.

Am 19.7.2004 werden in einem Beschluss der Gemeindevertretung diese Formalmängel behoben und die Genehmigung der drei Windräder bestätigt.

Aineck: Ansicht von Tamsweg

Nach einer Stagnation der Projektentwicklung wurde durch einen auf Vermittlung von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller hergestellten Konsens mit dem örtlichen Liftbetreiber Johann Bogensberger und dem 2009 neu gewählten Bürgermeister Gerd Brand das Projektierungsgebiet vom Grat zwischen Aineck und Teuerlnock auf das Hochfeld als Gipfelplateau verlagert. Mit Beschluß der Gemeindevertretung St.Margarethen vom 11.12.2010 wurde eine Sonderflächenausweisung dem Land Salzburg als Aufsichtsbehörde vorgelegt.

Die Anträge zur energierechtlichen und naturschutzrechtlichen Genehmigung liegen bereits vor. Eine Projektumsetzung ist ab 2012 oder 2013 möglich.