Öko-Schifahren mit Rückenwind!

25.07.2011

Ein weltweiter, innovativer Trend zeichnet sich im Bereich des
infrastrukturbetonten Bergtourismus ab: Grüner Strom passt besser zur
mitunter sehr energieintensiven technischen Infrastruktur von Schigebieten
und Wanderregionen mit Aufstiegshilfen. Für Bergwanderer und Schifahrer ist
damit der Widerspruch zwischen der Sehnsucht nach Naturerlebnis und
energieintensiven Infrastrukturen auflösbar. Das Wissen um stinkende Schlote
von Kohlekraftwerken mit ihren CO2-Emissionen oder Atomkraftwerke mit ihren
Strahlenrisiken beeinträchtigen das Bergvergnügen auch wenn Sie vom
erhabenen Aussichtspunkt gerade nicht gesehen werden weil: Der zur Deckung
des Stromverbrauchs notwendige Kraftwerkspark kommt ohne diese Kraftwerke in
Europa nicht aus, solange erneuerbare Energien nicht ausreichend verfügbar
sind. In Österreich trifft dies insbesondere den Wintertourismus, weil hier
die Wasserkraftwerke in den Alpen nicht annähernd den Bedarf decken können.
Viele Bergregionen mit Aufstiegshilfen als touristischer Infrastruktur
setzen daher neben der bekannten Wasserkraft auch auf Fotovoltaik und vor
allem die kostengünstige Windenergie. Das elementare Erlebnis einer sich
majestätisch drehenden Windkraftanlage lädt dabei auch zur Meditation und
Gedanken zu unserer Energiekultur ein. Mit jeder Drehbewegung kommen wir
einer nachhaltige Energiezukunft einen Schritt näher.

Hier einige Beispiele:

Bolton Valley, Vermont

www.andermatt.ch

www.salzstiegl.at

www.lachtal.at

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