Franz Kok: WOHIN DER WIND MICH WEHT

22.02.2013

Nach mehr als 10 Jahren Projektentwicklung in Sachen Windenergie in Salzburg ohne ein Windrad zu sehen bin ich dabei mich neu zu positionieren. Die Gründe dafür sind vielschichtig und hätten in diesen Jahren einen eigenen Blog füllen können. Die 83% Zustimmung zur Windenergie in Salzburg hab ich in dieser Zeit mit vielen Gesichtern verbunden kennen gelernt, anders wäre diese Arbeit und die Finanzierung der endlosen Studien und Windmessungen auch nicht möglich gewesen.

Klimaschutz und erneuerbare Energien sind bei den BÜRGERINNEN in den besten Händen! In diese habe ich nun auch die Geschäftsführung der Kolowind GmbH (Ende 2012) und der Samsonwind Gmbh (Anfang 2013) übergeben – Gesellschafter und stille Gesellschafter aus dem Flachgau und dem Lungau nehmen das Heft in die Hand. Wenige Jahre ausgenommen, hab ich die beiden GmbHs ehrenamtlich als Geschäftsführer bilanziert und dabei vieles gelernt – so manchem Politiker im Wirbel des Finanzskandals würde ich das dabei erworbene Wissen wünschen!

Über mehr als 10 Jahre sammelte ich im Dickicht der Salzburger Politik und Landesverwaltung zu viele Konflikte an, um die Projekte am Kolo und am Aineck noch weiter bringen zu können. Mein Rückzug aus diesen Projektgesellschaften soll auch helfen, angesammelte Vorbehalte und Konflikte über diese Projekte mit zu nehmen und den Behörden und einzelnen Beamten/Politikern eine Neupositionierung zu ermöglich. Bedanken möchte ich mich bei allen MitstreiterInnen und Freunden, die ich in dieser Zeit gewonnen habe. In Sachen Windenergie gibt es noch einiges zu tun – Standorte für 40 Windräder (das Land wünscht sich ja 100 bis 2020) sind in Verhandlung mit Grundeigentümern!

Mit Grüßen aus der Natur rund um www.winten.at!

Franz Kok

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