Salzburg ist ein Nachzügler bei der Photovoltaik

27.08.2012

Es sind perfekte Tage, um die Sonnenenergie zu nutzen. Die Bayern tun das auch, wie jeder weiß, der mit dem Auto auf der A8 oder mit dem Zug von Salzburg aus nach München fährt. Kaum ist man über die Landesgrenze, schnellt die Zahl der Dächer mit Solarmodulen sprunghaft in die Höhe.

Dieser Eindruck lässt sich auch an den Zahlen ablesen. In Bayern kommen heute nach Angaben des Bundesverbands Photovoltaik Austria an dieacht Prozent des Stroms von der Photovoltaik. In Österreich liegt dieser Anteil demnach bei 0,32 Prozent. Im Bundesland Salzburg liegt dieser Anteil noch niedriger ...

Bayern-Ziel: Bis zum Jahr 2021 soll die Photovoltaik bei deutlich stromnetz- und stromlastgerechterer
Einspeisung über 16 % (2009: rd. 3 %4) des Stromverbrauchs
Bayerns decken.

Was ist der Grund, dass Salzburg im Vergleich zum benachbarten Bayern so weit hinten liegt? „Die Deutschen hatten ein unlimitiertes System der Förderung. Deshalb wurde dort viel errichtet“, sagt Kronberger. „Wir sind dagegen ein Spätstarter bei der Förderung und der installierten Leistung.“

 

Insgesamt sank der Ökostromanteil in den vergangenen Jahren von 66 Prozent auf derzeit 61,7 Prozent. Grund ist der steigende Stromverbrauch ....

 

 

Neue Tarife: dann besser?

 

 

Immerhin: Es gibt auch Lichtblicke. Experten gehen davon aus, dass heuer der Anteil des Sonnenstroms österreichweit auf 0,5 Prozent steigen wird, „weil heuer ein Rekordjahr bei der installierten Leistung ist“, wie Kronberger betont. Grund sei, dass es heuer deutlich mehr Geld für die Einspeisetarifförderung gebe.

In Zell am See soll auf dem Dach der Handelsakademie die erste Bürgersolaranlage errichtet werden. Ähnliche Projekte laufen .

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