Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft.
Und die Zukunft beginnt jetzt.

Die Nutzung der einzigartigen Windenergiepotentiale des Aineck-Massivs als regionales Wertschöpfungspotential im Lungau ist Zielsetzung der samsonwind erneuerbare energie GmbH mit Sitz in St. Margarethen. Windenergie ist zudem die billigste der verfügbaren Ökostromquellen und damit eine wirtschaftliche Alternative zum steigenden Anteil von Strom aus Atomkraftwerken und fossil befeuerten Wärmekraftwerken. Die Fönsturmkatastrophe des November 2002 und der Hitzesommer 2003 sind untrügliche Zeichen eines Klimawandels, welcher Landschaft, Naturhaushalt und Lebensraum in den Alpen gefährdet.

Der Samson Windpark Aineck wird ein sichtbares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung der Energieversorgung sein. Neben der ökologischen Dimension wird es ein Beitrag zur regionalen Wertschöpfung sein – Alle LungauerInnen sind zur wirtschaftlichen Beteiligung eingeladen.

Aktuelles aus dem Bereich der erneuerbaren Energien

Neuer Treibhausgas-Rekord

14.09.2014

Die Fieberkurve des Klimawandels steigt und steigt. Diese Entwicklung verläuft so unerbittlich wie die Weltpolitik den Klimawandel und seine Folgen ignoriert, verleugnet und verdrängt. Je mehr internationale Klima-Konferenzen, desto weniger wirksame Aktivitäten zur Eindämmung der Folgen des Klimawandels.

UN-Generalsekretär Ban Ki Noon hat für den 23. September 2014 mal wieder zu einer ganz großen Klima-Konferenz nach New York eingeladen. Und wieder wird es außer vielen schönen Reden nicht viel Bleibendes geben.

 

Was aber sind im Herbst 2014 die Fakten?

Rechtzeitig vor der Konferenz hat die Universität San Diego und die US-amerikanische Wetterbehörde Noaa die jüngsten CO2-Werte in der Atmosphäre gemessen. Danach war 2013 ein Rekordjahr. Am Beginn des Industriezeitalters lag der CO2-Rekord bei 280 ppm (parts per million, Moleküle pro Million Luftteilchen) – 2013 bei 396 ppm. Zudem betrug der Zuwachs gegenüber 2012 drei ppm – ein weiterer Jahres-Rekord.

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„Wirtsnock als Chance für den Start der Windenergie im Lungau!

10.09.2014

Die vom Bürgermeister inszenierte Ablehnung des Projektes am Aineck durch die Bevölkerung von St.Margarethen hat zu einer Überprüfung des Sinns der mit diesem Projekt verbundenen Samsonwind GmbH mit Sitz in St. Margarethen geführt. Wir haben uns entschieden die Gesellschafter weiter zu führen, weil wir die Möglichkeit zu einer Übernahme des Projekts am Wirtsnock in Thomatal eingeräumt bekommen haben. Die Projktentwicklung dort wird von der Samsonwind Wirtsnock GmbH durchgeführt, nach Genehmigung und Bau werden aber wir dieses Projekt als Betreiber übernehmen und alle LungauerInnen sind eingeladen, sich daran dann zu beteiligen. Wo sonst bekommt man für ca. 2.000.--€ noch ein Kraftwerk mit dem man den Jahresstromverbrauch eines Haushalts erzeugen kann?

Die Nutzung der Windenergie wird auch in Salzburg starten, und wir werden als Pioniere dabei sein!

Max Kandolf und Peter Löcker (Geschäftsführer der Samsonwind GmbH)

 

Details zum Projekt am Wirtsnock gibt es hier:

www.wirtsnock.at

Wir kommen an Windrädern nicht mehr vorbei

29.08.2014

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article131181249/Wir-kommen-an-Windraedern-nicht-mehr-vorbei.html
Jüngst beklagte "Welt"-Autor Dankwart Guratzsch an dieser Stelle, dass Windräder die Natur verschandeln. Das ist Unsinn, findet Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer. Er hält sie sogar für schön.
 
Es gibt für jede Lösung das passende Problem. Das gilt selbstverständlich auch für erneuerbare Energien. Wasserkraftwerke werden als Fischhäcksler bekämpft. Pumpspeicherkraftwerke sind angeblich Betonmonster in unberührten Landschaften. Fotovoltaik ist wahlweise der finanzielle Ruin des kleinen Mannes, der deutschen Wirtschaft oder der Orts- und Stadtbilder. Biogasanlagen vermaisen die Landschaft, produzieren Verkehr oder stinken zum Himmel. Und wenn die Windkraft nicht gerade als Untergang der Vogelwelt gebrandmarkt wird, dann ist sie zu laut, zu hoch, zu blendend oder eben einfach zu hässlich.
Nun kann man über vieles streiten, aber nicht darüber, dass unsere Zivilisation und unser Wohlstandsmodell von jederzeit verfügbarer Energie abhängig sind. Die zweifellos schönste Alternative, nämlich auf alle Anlagen zur Bereitstellung von Energie zu verzichten, ist schlicht unmenschlich. Wir müssen uns entscheiden, woher der Strom für die Steckdose kommen soll.
Ob Atomkraftwerke schön sind, sei dahingestellt. Die Folgen eines Reaktorunfalls wie in Tschernobyl oder Fukushima sind jedenfalls sehr, sehr hässlich. Kohlekraftwerke haben die unschöne Eigenschaft, das Weltklima so zu verändern, dass manches Naturschutzgebiet, aber auch mancher städtische Ballungsraum vor dem Anstieg des Meeresspiegels, Dürre und Flutkatastrophen oder einfach nur verheerenden Stürmen nicht zu retten sein wird. Der Braunkohletagebau in Deutschland produziert auch eher Mondlandschaften als ästhetischen Genuss. Gas erscheint da noch als schönste Option, leider sind die Reserven aber sehr beschränkt, und der Konflikt mit Russland nimmt wegen der deutschen Abhängigkeit von Erdgas auch scheußliche Züge an.

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